Immer mehr dem Himmel entgegen

Die Geschichte des Kirchbergs in Aachen-Laurensberg

Die Laurensberger Pfarrkirche ist schon aufgrund ihrer wahrlich erhabenen Lage eine von allen Seiten wahrnehmbare Landmarke, deren Wirkung Prof. Joseph Buchkremer bei der Erneuerung und Vergrößerung des Langhauses im 2. Jahrzehnt des 20. Jh. im Prinzip nicht beseitigt, sondern noch gesteigert hat. Die landschaftlich dominierende Lage wird heute im Nahbereich wegen der inzwischen geschlossenen Bebauung und der hoch geschossenen Gartenbäume nicht immer deutlich. Ehemals war St. Laurentius aber von ganz Laurensberg aus sichtbar, es sei denn, man schaute von einem abgewandt liegenden Hang oder Tal in Richtung Laurensberg. Der Aachener Talkessel, in dem von Westen her noch Höhenzüge wie die Burtscheider Höhe, der Markthügel und die Hörn hinein ragen und in dem der Lousberg als Riedel stehen geblieben ist, weist nach Norden hin eine lang gezogene Hangkante von etwa 200 m NN auf, die sich über den Herzogsweg, die Laurentiusstraße, den Landgraben und die Berensbergerstraße bis zum Paulinenwäldchen hin erstreckt.