extempore – Journal für Geschichte und Archäologie2021-11-19T16:44:04+01:00

Editorial Oktober 2022

Kalt erwischt

Vor nicht einmal mehr als 3 Wochen gab es noch 30 Grad und mehr und jetzt…? Wo einem damals noch der Schweiß herunterrann ist man heute versucht, den Regler der Heizung zu betätigen.

Wenn da nicht diese inneren Stimmen wären, die einen rechtzeitig dazu anstacheln, es vielleicht erst einmal mit einem, Pullover und in der Nacht mit einer dickeren Bettdecke zu versuchen. Vielleicht geht die momentane Kälte ja auch wieder vorbei.

Wie wäre es denn, wenn auf einen goldenen Oktober ein milder November und wie so oft ein Weihnachten ohne Schnee folgen würden? Und gab es nicht schon einmal Tage im Februar, an denen die 20-Grad-Marke geknackt wurde? Was unsere Gas- und Stromrechnungen betrifft, würden wir dann alle mit einem blauen Auge davonkommen.

Ein Despot im Osten würde sich jedenfalls grün und blau ärgern, weil das seine Strategie arg ins Wanken bringen würde.

Vielleicht sollten Wirtschafts- und Finanzminister ihr Vorgehen dahingehend ändern, dass sie uns mit blau-gelben Pullovern und/oder Heizdecken in den gleichen Farben ausstatten sollten. Wie gesagt, man könnte es ja mal versuchen.

In diesem Sinne und in der Hoffnung auf mildes Wetter wünsche ich allen ein warmes Restjahr.

Euer Michael Kuhn

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und noch vieles mehr haben sich die Macher und Unterstützer des neuen Online-Journals „extempore“ auf ihre Fahnen geschrieben.

„extempore“ (aus der Zeit) ist aktuell, kompetent, informativ, interaktiv und spannend.

Die Vergangenheit fasziniert und fesselt große Teile unserer Bevölkerung. Voller Ehrfurcht halten wir die Relikte vergangener Epochen in unseren Händen oder bestaunen die Überreste, die Archäologen dem Vergessen entrissen haben. Geschichte und Archäologie sind „gelebte“ Vergangenheit, die unser Handeln und Denken bis auf den heutigen Tag bestimmen. Sie sind sozusagen mit unserer DNA verknüpft. Unser Tun ist in großen Teilen durch die Erfahrungen bestimmt, die wir auf unserem Lebensweg gesammelt haben. Nimm einem Menschen seine Vergangenheit und du löschst dessen Persönlichkeit aus. Das gleiche gilt für zivilisatorische Gesellschaften in allen Regionen und Kontinenten unserer Welt.

Es ist von Anfang an unser Ziel, das Interesse an unserer Vergangenheit zu fördern und die Auseinandersetzung damit um den Baustein der interdisziplinären Vernetzung zu erweitern.

Zum einen berichtet unser Team von kompetenten Autoren aus allen Bereichen der Geschichte und Archäologie aktuell und themenbezogen.

Zum anderen möchten wir all denen eine Stimme geben, deren Schaffen und Forschen eher im Verborgenen stattgefunden hat. „extempore“ gibt allen die Möglichkeit, ihre Erkenntnisse einem überregionalen und nur durch den deutschen Sprachraum begrenzten Leserkreis zu präsentieren.

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