extempore – Journal für Geschichte und Archäologie2021-11-19T16:44:04+01:00

Liebe Freunde der Geschichte und Archäologie,

das Jahr neigt sich dem Ende. Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen! Extempore ist natürlich erfolgreich gestartet, so viel ist schon mal klar, aber was gibt es denn fachlich in den Jahrbüchern zu berichten? Dazu möchte ich auch gerne ein wenig über unseren Tellerrand hinweg schauen:
In Indonesien hat man eine 45.000 Jahre alte Höhlenmalerei entdeckt. In Ägypten wird eine 5.000 Jahre alte Großbrauerei entdeckt. Der Irak hat 17.000 gestohlene Raubkunstgegenstände (die meisten übrigens antike Exponate) zurückerhalten. In Marokko findet man 150.000 Jahre alten Schmuck und kann damit auch Rückschlüsse auf das Vorhandensein von Sprache ziehen. Der Niederrhein wird als „Nasser Limes“ zum Weltkulturerbe und gibt damit vielen Projekten noch einmal einen anderen kulturpolitischen Stellenwert. Das sind tolle Nachrichten in unserer heutigen Zeit.

Ein Dankeschön möchte ich an die vielen Kolleginnen und Kollegen aussprechen, die dieses Jahr die Schäden in den Hochwassergebieten aufnehmen und sichern mussten. Aus den vielen aufgesetzten Hilfsprogrammen werden ja meist nur die menschlichen Opfer versorgt, selten aber unsere Kulturgüter.  Also haben viele unserer Freunde etliche Überstunden sowohl im Haupt- als auch im Ehrenamt geschoben, um historische Stätten und/oder Exponate zu sichern, Arbeitsgemeinschaften zu bilden und Kräfte zu bündeln. Das ist eine tolle Leistung!

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit und natürlich eine gute Gesundheit.

Euer Tim Schneider

Wir haben am 1. Juli unser Portal gestartet!
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Informieren, vernetzen und verborgene Schätze heben…

und noch vieles mehr haben sich die Macher und Unterstützer des neuen Online-Journals „extempore“ auf ihre Fahnen geschrieben.

„extempore“ (aus der Zeit) ist aktuell, kompetent, informativ, interaktiv und spannend.

Die Vergangenheit fasziniert und fesselt große Teile unserer Bevölkerung. Voller Ehrfurcht halten wir die Relikte vergangener Epochen in unseren Händen oder bestaunen die Überreste, die Archäologen dem Vergessen entrissen haben. Geschichte und Archäologie sind „gelebte“ Vergangenheit, die unser Handeln und Denken bis auf den heutigen Tag bestimmen. Sie sind sozusagen mit unserer DNA verknüpft. Unser Tun ist in großen Teilen durch die Erfahrungen bestimmt, die wir auf unserem Lebensweg gesammelt haben. Nimm einem Menschen seine Vergangenheit und du löschst dessen Persönlichkeit aus. Das gleiche gilt für zivilisatorische Gesellschaften in allen Regionen und Kontinenten unserer Welt.

Es ist von Anfang an unser Ziel, das Interesse an unserer Vergangenheit zu fördern und die Auseinandersetzung damit um den Baustein der interdisziplinären Vernetzung zu erweitern.

Zum einen berichtet unser Team von kompetenten Autoren aus allen Bereichen der Geschichte und Archäologie aktuell und themenbezogen.

Zum anderen möchten wir all denen eine Stimme geben, deren Schaffen und Forschen eher im Verborgenen stattgefunden hat. „extempore“ gibt allen die Möglichkeit, ihre Erkenntnisse einem überregionalen und nur durch den deutschen Sprachraum begrenzten Leserkreis zu präsentieren.


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