extempore – Journal für Geschichte und Archäologie2021-07-28T14:32:53+02:00

Was kommt noch – oder ist es jetzt mal gut?

Zuerst die Seuche, die Pandemie, dann die große Flut und was kommt jetzt? Heuschrecken, Hitze, Stechmücken…?

Als Menetekel steht längst schon der Klimawandel, die Erderwärmung – in feurigen Lettern an der Wand geschrieben! Ich möchte jetzt keine Diskussion vom Zaun brechen, was menschengemacht und was andere Ursachen haben könnte. Zumindest haben wir es in der Hand, durch unser Zutun die sich abzeichnende Katastrophe abzumildern und zu unseren Gunsten zu beeinflussen.

Hoffnung macht auch der Blick auf die oben genannten Katastrophen. Gegen die Pandemie haben wir den Impfstoff und die Flutkatastrophe hat eine ungeahnte Hilfsbereitschaft mit den Opfern und Geschädigten ausgelöst. Es bleibt also die begründete Hoffnung, dass wir auch zukünftige Unglücke gemeinsam angehen und in den Griff bekommen. Wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Naturgemäß werden die Ereignisse der letzten Jahre und Wochen einen Niederhall in unseren Artikeln und Berichten finden. Es gibt aber auch andere Themen, die es mehr als wert sind, unsere Beachtung zu finden.

Wir berichten unter anderen über ein neues Welterbe. Ebenso richten wir den Fokus auf bahnbrechende digitale Projekte. „Armob“ (antike Realität mobil erleben) zeigt allen Interessierten anhand einer App, wie es vor Ort vor längst vergangenen Zeiten ausgesehen hat. Und mit unserem Beitrag über die diesjährige Tagung „Archäologie in NRW“ lassen wir die Wissenschaft in Bild und Ton zu Wort kommen.

Alles wird gut.
Euer Michael Kuhn

Wir haben am 1. Juli unser Portal gestartet!
Entdecken Sie unsere Inhalte…

Informieren, vernetzen und verborgene Schätze heben…

und noch vieles mehr haben sich die Macher und Unterstützer des neuen Online-Journals „extempore“ auf ihre Fahnen geschrieben.

„extempore“ (aus der Zeit) ist aktuell, kompetent, informativ, interaktiv und spannend.

Die Vergangenheit fasziniert und fesselt große Teile unserer Bevölkerung. Voller Ehrfurcht halten wir die Relikte vergangener Epochen in unseren Händen oder bestaunen die Überreste, die Archäologen dem Vergessen entrissen haben. Geschichte und Archäologie sind „gelebte“ Vergangenheit, die unser Handeln und Denken bis auf den heutigen Tag bestimmen. Sie sind sozusagen mit unserer DNA verknüpft. Unser Tun ist in großen Teilen durch die Erfahrungen bestimmt, die wir auf unserem Lebensweg gesammelt haben. Nimm einem Menschen seine Vergangenheit und du löschst dessen Persönlichkeit aus. Das gleiche gilt für zivilisatorische Gesellschaften in allen Regionen und Kontinenten unserer Welt.

Es ist von Anfang an unser Ziel, das Interesse an unserer Vergangenheit zu fördern und die Auseinandersetzung damit um den Baustein der interdisziplinären Vernetzung zu erweitern.

Zum einen berichtet unser Team von kompetenten Autoren aus allen Bereichen der Geschichte und Archäologie aktuell und themenbezogen.

Zum anderen möchten wir all denen eine Stimme geben, deren Schaffen und Forschen eher im Verborgenen stattgefunden hat. „extempore“ gibt allen die Möglichkeit, ihre Erkenntnisse einem überregionalen und nur durch den deutschen Sprachraum begrenzten Leserkreis zu präsentieren.

ARGO Augmented Archaeology

Eine App macht 3-D-Rekonstruktionen vor Ort erlebbar

Ein Neues Welterbe

Köln-Deutz und der FHPD feiern den Niedergermanischen Limes in Deutschland und den Niederlanden

[…]

Ein Masterplan für den neuen Schwetzinger Schlossgarten

Eisen und Brot für die Germanischen Provinzen?

Eine landschaftliche Prospektion in der Nordeifel

De Praestigiis Daemonum

Von Dämonen besessen oder psychisch krank

Auf  Leben und Tod!

Ein Besuch des Regensburger Stadtparks, dem ehemaligen Lazarusfriedhof

[…]

Ein gottloses Frauenhaus

Prostitution im mittelalterlichen Nürnberg

Quod erat demonstrandum

War Julius Caesar der Namensgeber von Jülich?

Die Gladiatur

Erkenntnisse, Irrungen und Missverständnisse

Lieber Felizius,

Es ist schwer zu glauben, dass du gegangen bist.

Wir werden dich vermissen, deine Geradlinigkeit und Ehrlichkeit, deine Ecken und Kanten, deine spontane Lebensfreude, deine Überzeugungskraft und Freundlichkeit, deine Hilfsbereitschaft und dein Engagement für Andere.

Vor allem hast du die Natur mit all ihren Facetten und Wundern geliebt. Dass sie und deine aufopferungsvolle Hilfsbereitschaft es waren, die dich zur Unzeit geholt haben, ist nur schwer zu verstehen.

Dabei hattest du noch so viele Pläne, die darauf warteten umgesetzt zu werden. Wie Keine(r) wusstest du um die Geheimnisse der Vergangenheit, die jetzt weiterhin im Boden schlummern. Ob Wünschelrute oder modernste Methoden, jedes Mittel war dir recht, der Heimaterde die Rätsel zu entlocken, denen du zeitlebens auf der Spur warst. Die Wissenschaft, insbesondere die Archäologie, hat dir so viel zu verdanken. Hilfsbereitschaft, Neugier und Entdeckerfreude, das waren die Zutaten, die einen großen Teil deines Lebens bestimmten.

Du hast die Menschen und die Geschichten geliebt, die sich zum sie rankten. Vielleicht ist es ein Trost, dass auch über dich vieles zu erzählen bleibt. Du warst ein Teil der geheimnisvollen und wunderschönen Nordeifel und wirst im Gedächtnis der Menschen bleiben.

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